Vorschau auf kommende Curare-Ausgaben


Curare 42 (2019) 1+2

Voraussichtlicher Erscheinungstermin: Juli 2019

Unter anderem mit einem Forum zum Thema “Texte für die medizinanthropologische Lehre”

Call for Papers
Haben auch Sie einen Lieblingstext oder ein Lieblingsmedium, das Sie in der medizinanthropologischen Lehre immer wieder einsetzen, aus welchen Gründen auch immer? Dann schreiben Sie uns. Die Redaktion der Curare. Zeitschrift für Medizinethnologie lädt Lehrende aus dem deutschsprachigen Raum ein, für die nächste Curare-Ausgabe 42 (2019) 1+2 Texte oder andere Medien zu diskutieren, die sie in ihrer Lehre im interdisziplinären Arbeitsfeld Medizin und Sozial-/Kulturwissenschaften für besonders geeignet halten. Innerhalb der Rubrik „Forum“ soll auf diese Weise die Bandbreite und Kreativität gegenwärtiger medizinanthropologischer Lehre aufgezeigt und nach zukünftigen Entwicklungen gefragt werden.

Bei Interesse würden wir Sie bitten, uns einen Vorschlag von ein bis drei für die medizinanthropologische Lehre relevanten Texten, Büchern, Filmen oder anderen Medien zu senden, zu denen Sie gerne einen Beitrag verfassen möchten. Der Text kann zum Beispiel auf folgende Fragen eingehen: Warum eignet sich der Text/das Medium besonders gut für die medizinanthropologische Lehre? Was kann an ihm gut aufgezeigt oder diskutiert werden? Zu welchen Einsichten führt der Text/das Medium bei Studierenden? Inwiefern lässt sich mit den diskutierten Texten/Medien gut weiterdenken? Inwiefern weist der Text in die Zukunft medizinanthropologischer Lehre? Die Texte können allgemeine, aber gerne auch sehr spezifische Themen abdecken.
Die Texte/Medien können in allen Sprachen abgefasst sein, Ihr Beitrag sollte auf Deutsch oder Englisch geschrieben sein. Der fertige Beitrag sollte 1500 Wörter nicht überschreiten.

Bitte senden Sie eine kurze Interessensbekundung an: curare@agem.de.
Die fertigen Beiträge benötigen wir bis zum 01. Mai 2019.


Curare 42 (2019) 3+4

Voraussichtlicher Erscheinungstermin: November 2019

Themenheft “(Italian) Art of Suffering”
hg. von Ulrich van Loyen

Während die Ethnomedizin häufig Formen der Heilung, des Verhältnisses von „ritualistischer“ (Ethno-)Medizin und westlicher (Bio-)Medizin verhandelt hat, ist die Perspektive auf den phänomenalen Gehalt von Krankheit und damit verbunden „the art of suffering“ (Ivan Illich) eher selten eingenommen worden. Dieses Themenheft soll das Thema systematisch entfalten und anhand von Fallstudien, vornehmlich aus Italien, vertiefen.
Zugleich soll das Heft das Gespräch mit der italienischen „Antropologia medica“ wieder aufgreifen, nicht zuletzt anhand einiger neuer oder unveröffentlichter Beiträge ihres vor kurzem verstorbenen Doyens Tullio Seppilli.

Zum Inhalt

Kunst des Lebens, Kunst des Leidens. Sonderwege einer italienischen Anthropologie von Krankheit (Ulrich van Loyen)

Tullio Seppilli and the Italian Medical Anthropology (Giovanni Pizza)

3 Essays von Tullio Seppilli (Auswahl Giovanni Pizza)

Soulscapes. Visual Anthropology of Italian Psychiatric Hospitals before and after their closure (Francesco Faeta)

Incidenti di Percorso. Storia di una malattia (Accidents on the way. History of my illness) (Clara Gallini)

The Art of Suffering in Salento (Andrea Carlino)

Suffering and Environmental Crisis. The Case of Taranto (Jasmine Pisapia)

A Southern Art of Suffering? (Jasmine Pisapia im Gespräch mit Michael Taussig)

Book reviews (u.a. Havi Carel, Phenomenology of Illness, 2016)

Edition: Frontbriefe von Cesare Lombroso, 1861-1865