AGEM

Board

The board of the AGEM con­sists of sev­en nat­ur­al per­sons who are full or hon­orary mem­bers. It con­sists of the respec­tive elect­ed chair­man, the sec­ond chair­man, the sec­re­tary and the trea­sur­er as well as three addi­tion­al full or hon­orary mem­bers as asses­sors, who are co-opt­ed by the elect­ed four board mem­bers. Accord­ing to the statutes, the board must include at least one physi­cian and one ethnologist.

The com­po­si­tion of the board for the peri­od from 2021 to 2023 is as follows

Ehler Voss 1. Chair­man (since 2016)

Ehler Voss stud­ied anthro­pol­o­gy, phi­los­o­phy and Ger­man lan­guage and lit­er­a­ture stud­ies in Mar­burg and Leipzig. He received his PhD at the Uni­ver­si­ty of Leipzig with an ethnog­ra­phy on „Medi­u­mistic Heal­ing in Ger­many”. He then did research at the Uni­ver­si­ty of Siegen on the imma­nen­ti­za­tion of spir­i­tu­al effects with­in the frame­work of the DFG research net­work „Social Inno­va­tion through the Non­hege­mon­ic Pro­duc­tion of Knowl­edge ” and spent a year as a vis­it­ing schol­ar at Stan­ford Uni­ver­si­ty. From 2016–19, he worked as Sci­en­tif­ic Coor­di­na­tor of the Col­lab­o­ra­tive Research Cen­ter „Media of Coop­er­a­tion” at the Uni­ver­si­ty of Siegen. In 2018 he was vis­it­ing pro­fes­sor for anthro­pol­o­gy at the Johannes Guten­berg-Uni­ver­si­ty Mainz and from 2019–2021 at the Uni­ver­si­ty of Bre­men. He is chair of the Asso­ci­a­tion for Anthro­pol­o­gy and Med­i­cine (AGEM), edi­tor of Curare – Jour­nal of Med­ical Anthro­pol­o­gy and co-edi­tor of boasblogs.org. He is cur­rent­ly work­ing at the Uni­ver­si­ty of Siegen, Ger­many, research­ing the knowl­edge con­tro­ver­sy over the most appro­pri­ate mea­sures to con­tain SARS-CoV­‑2 in Germany

ehler.voss@uni-siegen.de

Michi Knecht 2. Chair­man (since 2024)

Michi Knecht ist seit 2014 W3-Pro­fes­sorin für Eth­nolo­gie am Insti­tut für Eth­nolo­gie und Kul­tur­wis­senschaft der Uni­ver­sität Bre­men. Nach dem Studi­um der Eth­nolo­gie, Sozi­olo­gie, Psy­cholo­gie und Geschichte mag­istri­erte sie an der Uni­ver­sität Köln und pro­movierte in Empirisch­er Kul­tur­wis­senschaft und Eth­nolo­gie an der Eber­hard-Karls-Tübin­gen mit ein­er empirischen Arbeit zu den poli­tis­chen, religiösen und wis­senspro­duzieren­den Prak­tiken der Lebenss­chutzbe­we­gung. Sie war wis­senschaftliche Mitar­bei­t­erin am Lud­wig-Uhland Insti­tut für empirische Kul­tur­wis­senschaften, Hochschu­las­sis­tentin an der Hum­boldt-Uni­ver­sität, Ko-Pro­jek­tlei­t­erin im SFB 640, „Repräsen­ta­tio­nen sozialer Ord­nung im Wan­del – intertem­po­rale und interkul­turelle Ver­gle­iche“ und lehrte und forschte u.a. am Inter­na­tion­al Grad­u­ate Cen­tre for the Study of Cul­ture der Uni­ver­sität Gießen und an den Uni­ver­sitäten Graz, Basel und Kadir-Has / Istan­bul. Gemein­sam mit Ste­fan Beck, Jörg Niewöh­n­er und weit­eren Kol­legin­nen und Kol­le­gen baute sie am Insti­tut für Europäis­che Eth­nolo­gie der HU das „Col­Lab­o­ra­to­ry Social Anthro­pol­o­gy and Life Sci­ences“ (heute: Labor für sozialan­thro­pol­o­gis­che Wis­senschafts- und Tech­nikforschung) auf. Ihre Habil­i­ta­tion an der Hum­boldt-Uni­ver­sität 2011 beschäftigte sich mit ein­er Kri­tik des Inter­pre­ta­ments der Medikalisierung und den Bedin­gun­gen ethno­graphis­ch­er Wis­senspro­duk­tion im The­men­feld assistieren­der Repro­duk­tion­stech­nolo­gien. Im Zen­trum ihrer gegen­wär­ti­gen Forschun­gen ste­hen Fra­gen nach Neu-Ord­nun­gen des Sozialen an den Schnittstellen von Poli­tik, Wis­senschaft, Tech­nolo­gie und glob­alen Ver­flech­tun­gen und Asym­me­trien sowie nach den Verbindun­gen zwis­chen wis­senschaftlichen Prak­tiken und gesellschaftlichen Prozessen. Aktuelle Pro­jek­te beschäftigten sich mit Fam­i­lien­tech­nolo­gien, Gesund­heit und „wel­fare-brico­lage“ in super­divers-urba­nen Nach­barschaften, dem Umbruch von Anonymität­sreg­ime­nen, Wis­sensprak­tiken des Meeres und Prozessen einer(Bio)Ökonomisierung von Repro­duk­tion. An der Uni­ver­sität Bre­men baut Michi Knecht gemein­sam mit Friederike Gesing und Michael Flit­ner das „Bre­men NatureCul­tures-Lab“ auf. Gemein­sam mit Ingo H. Warnke ist sie seit April 2108 Sprecherin der geistes‑, kul­tur- und sozial­wis­senschaftlichen Forschungsplat­tform „Worlds of Con­tra­dic­tion“ (WoC).

knecht@uni-bremen.de

Web­seite

Clemens Eisen­mann Pro­to­coller (since 2018)

Clemens Eisen­mann, Dr. phil, Jg. 1981, wis­senschaftlich­er Mitar­beit­er im Bere­ich “All­ge­meine Sozi­olo­gie und Kul­tur­sozi­olo­gie” an der Uni­ver­sität Kon­stanz und wis­senschaftlich­er Mitar­beit­er im SFB-1187: “Medi­en der Koop­er­a­tion” an der Uni­ver­sität Siegen. In sein­er Dis­ser­ta­tion an der “Biele­feld Grad­u­ate School in His­to­ry and Soci­ol­o­gy” hat er Spir­i­tu­al­ität im gegen­wär­ti­gen Yoga als eine soziale Prax­is erforscht. Er studierte Sozi­olo­gie, Philoso­phie und Psy­cholo­gie an der Uni­ver­sität Augs­burg. An der Uni­ver­sität Biele­feld unter­richtete er in den Bere­ichen sozi­ol­o­gis­che The­o­rie und qual­i­ta­tive Meth­o­d­en. Seine Inter­essen­schw­er­punk­te umfassen fern­er Arzt-Patien­ten-Inter­ak­tion, Psy­chother­a­pie, alter­na­tive Heil­meth­o­d­en sowie Kind­heits- und Medi­en­forschung. Er wurde 2016 in den AGEM-Vor­stand kooptiert.

clemens.eisenmann@uni-konstanz.de

Már­cio Vilar Trea­sur­er (since 2024)

Már­cio Vilar, Dr phil., is an anthro­pol­o­gist and research­es the man­i­fold effects of biotech­no­log­i­cal inno­va­tions for the treat­ment of autoim­mune dis­eases, espe­cial­ly in the field of life sci­ences. Since Octo­ber 2023, he has been a lec­tur­er at the Insti­tute for Social and Cul­tur­al Anthro­pol­o­gy at Freie Uni­ver­sität Berlin. Between 2019 and 2023, he con­duct­ed his own DFG research project on „Con­test­ed Legit­i­ma­cy of Regen­er­a­tive ver­sus Estab­lished Bio­med­i­cine in Brazil: On the Cir­cu­la­tion and Co-Reg­u­la­tion of Immunos­tim­u­la­to­ry Ther­a­pies for Autoim­mune Dis­eases“ (project 419940268) as a research assis­tant in the research group „Biotech­nolo­gies, Nature and Soci­ety“ at the Insti­tute of Soci­ol­o­gy at Goethe Uni­ver­si­ty Frank­furt. Before and after com­plet­ing his PhD in Anthro­pol­o­gy at the Uni­ver­si­ty of Leipzig, he spent six months as a vis­it­ing researcher at the Depart­ment of Anthro­pol­o­gy at the Uni­ver­si­ty of Sus­sex with the help of a post­doc­tor­al schol­ar­ship from the DAAD. Már­cio com­plet­ed his Bachelor’s degree in Social Sci­ences with a spe­cial­i­sa­tion in Soci­ol­o­gy at the Fed­er­al Uni­ver­si­ty of Paraí­ba (UFPb) and his Master’s degree in Soci­ol­o­gy and Anthro­pol­o­gy at the Fed­er­al Uni­ver­si­ty of Rio de Janeiro (UFRJ), where he stud­ied as a CNPq and CAPES schol­ar­ship holder.

m.cunha.vilar@fu-berlin.de

hkurz_01@uni-muenster.de

Co-opted members of the Executive Board

Ste­fan Reinsch

Ste­fan Rein­sch ist Medi­zineth­nologe und Kinder­arzt. Am Insti­tut für Medi­zingeschichte und Wis­senschafts­forschung der Uni­ver­sität zu Lübeck erforscht er, als Teil eines mul­ti­diszi­plinären Teams, die Bedeu­tun­gen und Prax­en der nicht-inva­siv­en prä­na­tal­en genetis­chen Diag­nos­tik in Deutsch­land und Israel. Zuvor war er klin­isch an der Charité–Universitätsmedizin Berlin und als Post­doc am CERMES3 – Cen­trede Recherche Médecine, Sci­ences, San­té, San­té­men­tale et Société, Paris tätig. In Paris erforschte er die Ver­flech­tung von klin­is­ch­er und wis­senschaftlich­er Arbeit in den Ver­hand­lun­gen um die Schwellen­di­ag­nose „Risikozu­s­tand für Schiz­o­phre­nie-Entwick­lung“ im deutsch- und franzö­sis­chsprachi­gen Raum. Nach ein­er Aus­bil­dung zum Ret­tungssan­itäter Studi­um der Medi­zin und Europäis­chen Eth­nolo­gie. Pro­mo­tion zum Dr. med. an der Char­ité (2013) und M.A. in Europäis­ch­er Eth­nolo­gie an der Hum­boldt-Uni­ver­sität (2018) mit ein­er Langzeit­ethno­gra­phie über die Ökolo­gie der Sorge und Ver­sorgung ein­er Gemein­schaft, die mit Muko­viszi­dose, ein­er sel­te­nen chro­nis­chen Erkrankung, lebt und arbeitet.

stefan.reinsch@gmail.com

Anni­ka Strauss

Anni­ka Strauss  M. A. ist seit Sep­tem­ber 2012 Wis­senschaftliche Mitar­bei­t­erin am Insti­tut für Eth­nolo­gie der West­fälis­chen Wil­helms-Uni­ver­sität Mün­ster. Sie arbeit­et zurzeit an der Fer­tig­stel­lung ihrer Dis­ser­ta­tion zu dem The­ma „Psy­chi­atric Con­struc­tions of Real­i­ty – Nar­ra­tives from Men­tal Hos­pi­tals in Mum­bai, India“. Ihre Inter­es­sen­ge­bi­ete umfassen die Sozialan­thro­polo­gie der Psy­chi­a­trie, Geschlechter­forschung, Organ­i­sa­tion­san­thro­polo­gie, method­ol­o­gis­che Selb­st-Reflex­ion in der Feld­forschung sowie das Ler­nen und Lehren in der Sozialanthropologie.

annika.strauss@uni-muenster.de

Mirko Uhlig

Mirko Uhlig, Prof. Dr. phil., studierte von 2001 bis 2008 die Fäch­er Volk­skunde, Eth­nolo­gie sowie Verfassungs‑, Sozial- und Wirtschafts­geschichte an der Rheinis­chen Friedrich-Wil­helms-Uni­ver­sität Bonn. Danach absolvierte er von 2008 bis 2010 ein wis­senschaftlich­es Volon­tari­at am LVR-Insti­tut für Lan­deskunde und Region­algeschichte in Bonn. Im Rah­men des DFG-Pro­jek­ts „Sin­nen­twürfe in prekären Lebensla­gen“ führte er eine Feld­forschung zum The­ma Gegen­wartss­chaman­is­mus in der Eifel durch und wurde 2015 im Fach Kulturanthropologie/Volkskunde an der Johannes Guten­berg-Uni­ver­sität Mainz pro­moviert. Dort forscht und lehrt er seit 2016 als Junior­pro­fes­sor u.a. zu den The­men Reen­act­ment und Erin­nerungskul­tur, Spir­i­tu­al­ität und Reli­giosität im All­t­ag, Gesund­heit und Kul­tur, Recht­san­thro­polo­gie sowie Meth­o­d­en der Feldforschung.

uhlig@uni-mainz.de