Curare

Aktuelles Heft

48 (2025) 1+2: (A)symmetrische Beziehun­gen. Pro­fes­sionelle Ein­blicke in den psy­chi­a­trischen Krankenhausalltag

Der Schw­er­punkt dieser Curare-Aus­gabe basiert auf Vorträ­gen der von der Her­aus­ge­berin Andrea Kuck­ert zusam­men mit Ehler Voss in Koop­er­a­tion mit der Forschungsplat­tform Worlds of Con­tra­dic­tion (WOC) der Uni­ver­sität Bre­men und dem dem Alexius/Josef Kranken­haus in Neuss organ­isierten 36. Fach­ta­gung der Arbeits­ge­mein­schaft Eth­nolo­gie und Medi­zin (AGEM). Vom 16.–17. Novem­ber 2024 wurde dabei in Neuss ent­lang der Frage nach den (A)symmetrien der Beziehun­gen zwis­chen Ärzt*innen und Patient*innen Facetten der Koop­er­a­tion im psy­chi­a­trischen Kranken­hausall­t­ag aus unter­schiedlichen Per­spek­tiv­en ver­han­delt. Ein Anliegen der Tagung war es, im Sinne ein­er Pub­lic Anthro­pol­o­gy Vertreter*innen aus den eth­nol­o­gis­chen Fäch­ern mit Men­schen aus der Medi­zin und Pflege zu einem klas­sis­chen The­ma der Medi­z­inan­thro­polo­gie miteinan­der in den Dia­log zu brin­gen. Wir freuen uns, dass in Neuss neben Kolleg*innen aus der Wis­senschaft vor allem auch Praktiker*innen aus den Pflege­berufen ihre Erfahrun­gen geteilt und sich darauf ein­ge­lassen haben, ihre Gedanken für die vor­liegende Pub­lika­tion zu ver­schriftlichen. Einen pro­duk­tiv­en Kom­mu­nika­tion­sort zu schaf­fen, an dem unter­schiedliche Per­spek­tiv­en zur Gel­tung kom­men kön­nen und der den fäch­er- und beruf­süber­greifend­en Aus­tausch fördert, ist eine Auf­gabe, welche die AGEM seit ihrer Grün­dung im Jahr 1970 verfolgt.