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AGEM

Willkom­men bei der Arbeits­ge­mein­schaft Eth­nolo­gie und Medi­zin (AGEM)
Die AGEM ist ein 1970 gegrün­de­ter gemein­nütziger Vere­in mit dem Ziel, die Zusam­me­nar­beit zwis­chen der Medi­zin, den angren­zen­den Natur­wis­senschaften und den Kultur‑, Geistes- und Sozial­wis­senschaften zu fördern und dadurch das Studi­um des inter­diszi­plinären Arbeits­felds Eth­nolo­gie und Medi­zin zu intensivieren.

Unsere Kernbereiche

  1. Her­aus­gabe der Zeitschrift Curare
  2. Durch­führung von Tagungen
  3. Doku­men­ta­tion von Lit­er­atur und Informationen

Curare
Zeitschrift für Medizinethnologie

aktuelle Aus­gabeArchiv aller Ausgaben

Veranstaltungen

25. Mrz – 03. Jul 2022

Gestrickte Anatomie von Katharina Sabernig

Ausstel­lung

Stu­dio-Ausstel­lung in der Neuen Galerie Graz

Eröff­nung am 24.03.2022 um 19:00 Uhr im stu­dio der Neuen Galerie Graz.

Die Ausstel­lung ist fol­glich vom 25.03. bis zum 03.07.2022 in unserem Haus zu sehen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

https://www.museum-joanneum.at/neue-galerie-graz/ausstellungen/ausstellungen/events/event/11254/katharina-sabernig‑1

Perma­link

30. Jun 2022

Bodies After COP26. Biosocial Medical Responses to the Climate Emergency

Work­shop

One-day work­shop, col­lab­o­ra­tive­ly host­ed between col­leagues at UCL Anthro­pol­o­gy and the Insti­tute for Glob­al Health and sup­port­ed by UCL Anthropocene

In this one-day work­shop, col­lab­o­ra­tive­ly host­ed between col­leagues at UCL Anthro­pol­o­gy and the Insti­tute for Glob­al Health and sup­port­ed by UCL Anthro­pocene, we plan to bring togeth­er inter­dis­ci­pli­nary ECRs (PhD, post­doc, junior schol­ars) who share an inter­est in (human and non-human) bod­ies and health in the age of the Anthro­pocene. On the day we will enjoy expert keynote and guest speak­ers, a read­ing group, and net­work­ing opportunities.
If you are an ECR with an inter­est in bioso­cial-med­ical respons­es to the cli­mate emer­gency or in health relat­ing it direct­ly or indi­rect­ly with the Anthro­pocene, we invite your par­tic­i­pa­tion in this one-day event. We are able to offer trav­el stipends from the UK or Europe, on a com­pet­i­tive basis.

Please send a short bio (max. 100 words) and research state­ment out­lin­ing your work of rel­e­vance (max. 300 words) to Maria Paula Prates (maria.prates@ucl.ac.uk) and to Rebec­ca Irons (Rebecca.irons@ucl.ac.uk), with the email sub­ject ‘BODIES AFTER COP26’ before the dead­line of 6th June 2022. If you wish to apply for a trav­el stipend, please indi­cate this in your email.

You can find more details through: https://www.ucl.ac.uk/institute-of-advanced-studies/news/2022/may/call-workshop-participants-bodies-after-cop26

This work­shop has received funds from the IAS Octa­gon Small Grants Fund.

Perma­link

07. Jul – 08. Jul 2022

Die Ruhe nach dem Sturm? Medikalisierte Alltage im Zeiten der Covid-19-Pandemie

Kon­ferenz

Arbeit­str­e­f­fen des Net­zw­erks Gesund­heit und Kul­tur in der volk­skundlichen Forschung vom 7.–8. Juli 2022 in Hamburg.

Seit nun­mehr zwei Jahren prägt die glob­ale COVID-19-Pan­demie als größte gesellschaftliche Krise seit dem Zweit­en Weltkrieg das öffentliche und pri­vate Leben, und in beson­derem Maße den Gesund­heits­bere­ich. Sie führt uns vor Augen, wie ver­flocht­en die Welt miteinan­der ist, wirft Fra­gen nach Ver­ant­wor­tung, Sol­i­dar­ität und Human­ität auf – denkt man etwa an die Ver­sorgung der Entwick­lungslän­der mit Impf­stof­fen, medi­zinis­ch­er Schutzk­lei­dung oder Medika­menten und hat, auch abseits poli­tis­ch­er Debat­ten und Entschei­dun­gen, unseren All­t­ag stark verändert.

Zeitlich gese­hen lässt uns die Pan­demie ein immenses Aus­maß spüren: Während man anfangs noch ein rasches Ende der Ein­schränkun­gen erhoffte, so lehrt uns die aktuelle Sit­u­a­tion, dass die durch die Pan­demie aus­gelösten Krisen uns selb­st nach Eindäm­mung der hohen Virus­last beschäfti­gen wer­den. Eine Welle fol­gt der anderen und der Über­gang in die Endemie ist in Deutsch­land weit­er­hin ungewiss, gle­ich­wohl die Debat­te um den sog. „Free­dom Day“ medi­al die Stim­mung erhitzt. Während einiges im All­t­ag träge erscheint, so mussten etwa im Gesund­heitssek­tor viele drin­gende Fra­gen in sehr kurz­er Zeit gek­lärt wer­den, sei es die anfänglichen Lock­down-Regelun­gen, die Impf­stof­fverteilung, Reisebeschränkun­gen sowie eine mögliche Imp­fimpflicht bzw. Anpas­sung der Impf­stoffe an neue Virus­vari­anten (eine Lang­fas­sung des Calls find­en Sie im ange­hängten pdf)

Die Covid-19-Pan­demie zeigt sich als ein mul­ti­di­men­sion­ales Phänomen, das sich aus viel­er­lei Rich­tun­gen beforschen lässt. Die hier anzukündi­gende Net­zw­erk­ta­gung möchte sich mit speziellen medikalen All­t­agswel­ten beschäftigen.

Arbeitsfragen des Netzwerktreffens

Fokussieren möcht­en wir mit dem aktuellen Net­zw­erk­tr­e­f­fen die kul­turellen, sozialen und anthro­pol­o­gis­chen Verän­derun­gen im Rah­men gesund­heit­srel­e­van­ter All­t­ags­the­men, die sich durch die Maß­nah­men zur Eindäm­mung der Pan­demie ergeben haben:

Wie wur­den soziale Iso­la­tion und Entkräf­tung beispiel­sweise in „Lock­down-Zeit­en“ ver­ar­beit­et? Welche kör­per­lichen, seel­is­chen und emo­tionalen Spuren der Erschöp­fung zeigen sich bei Einzel­nen und sozialen Grup­pen? Wie wurde emo­tionale wie kör­per­liche Be- und Über­las­tung beispiel­sweise in Gesund­heits­berufen und anderen „sys­tem­rel­e­van­ten“ Berufen erfahren?
Welche Auswirkun­gen hat­ten eigene oder Covid-19-Erkrankun­gen im per­sön­lichen Umfeld auf die eigene Lebenswelt?
Welche (alter­na­tiv­en) Möglichkeit­en der Erhol­ung oder Regen­er­a­tion wurden/werden genutzt? Welche Möglichkeit­en der Resilienz kon­nten aktiviert werden?
Welche Ver­suche und Nor­mal­isierungsstrate­gien wer­den in konkreten All­t­agswel­ten unter­nom­men, „mit dem Virus zu leben“? Welche Verän­derun­gen haben sich im sozialen und kul­turellen Umgang im All­t­ag etabliert?
Welche Auswirkun­gen hat die lange Pan­demiesi­t­u­a­tion auf chro­nis­che Erkrankungen?
Wie wer­den medi­ale Infor­ma­tio­nen und sub­jek­tive Erfahrungswel­ten im Umgang mit Covid-19 ver­ar­beit­et und in konkreten All­t­a­gen verhandelt?
Auf welche Konzepte von Sol­i­dar­ität, Ver­ant­wor­tung, und Ver­trauen wird in Krisen­zeit­en rekurriert?

Dies sind nur einige grobe Charak­ter­isierun­gen, deren inhaltliche-funk­tionale Dimen­sion in medikalen All­t­a­gen The­ma der hier anzukündi­gen Net­zw­erk­ta­gung sein können.

Das 19. DGEKW-Net­zw­erk­tr­e­f­fen 2022 ist gle­ich­sam das erste Tre­f­fen seit Pan­demiebe­ginn. Selb­stver­ständlich sollte sich bei aller Ermü­dungser­schei­n­ung ob des The­mas dieses Tre­f­fen daher wis­senschaftlich der Pan­demie wid­men, um aus kul­tur- und medi­z­inan­thro­pol­o­gis­ch­er Per­spek­tive einen Blick auf die ver­gan­genen zwei Jahre zu werfen.Angesprochen sind wie immer Wissenschaftler*innen aus den Bere­ichen der Europäis­che Ethnologie/Kulturanthropologie, Medi­z­inan­thro­polo­gie und ‑eth­nolo­gie, Sozi­olo­gie, Geschichte, Geschlechter­forschung, Medi­zin, Medi­en­wis­senschaften und anderen Diszi­plinen, die sich aus kul­tursen­si­bler Per­spek­tive mit diesen Fra­gen auseinandersetzen.

Darüber hin­aus spricht das Net­zw­erk ins­beson­dere Nachwuchswissenschaftler*innen an sich am inter­diszi­plinären Aus­tausch zu beteili­gen. Wie auch bei den ver­gan­genen Tagun­gen sind Kolleg*innen in ver­schiede­nen Qual­i­fizierungsphasen (BA/MA//Dissertation/Habilitation) beson­ders ange­sprochen, ihre Fragestellungen/ Werkstattberichte/ Meth­o­d­en und/oder Ergeb­nisse im Rah­men der Net­zw­erk­ta­gung zum The­ma „Die Ruhe nach dem Sturm? Medikalisierte All­t­age im Zeit­en der Covid-19-Pan­demie“ vorzustellen und zu diskutieren.

Call for Papers

Wir hof­fen, mit dem gewählten The­men­schw­er­punkt viele Kolleg*innen anzus­prechen und bit­ten um entsprechende The­men­vorschläge für Vorträge (ca. 20 min.). Durch die beste­hende Koop­er­a­tion mit AGEM (Arbeits­ge­mein­schaft Eth­nomedi­zin e.V.) beste­ht die Möglichkeit, Vorträge als Zeitschriften­beiträge in der Zeitschrift Curare im Anschluss an die Tagung zu publizieren.

Inter­essierte wer­den gebeten, ihr Vor­trags­the­ma kurz zu skizzieren (500 Wörter) und bis zum 1. Juni 2022 an Sabine Wöh­lke (sabine.woehlke@haw-hamburg.de) oder Anna Palm (apalm.bonn@gmail.com) einzure­ichen.

Auch Anmel­dun­gen zur Teil­nahme ohne Vor­trag sind willkom­men. Das Tre­f­fen soll auf die bekan­nter­maßen entspan­nte und offene wie gle­ichzeit­ig auch arbeitsin­ten­sive Art durchge­führt wer­den und find­et erst­mals in diesem Jahr an der Hochschule für ange­wandte Wis­senschaften (HAW) in Ham­burg in Präsenz (ggf. als hybride Ver­anstal­tung) statt.

Neben dem The­men­schw­er­punkt wird ein Zeit­slot für die Diskus­sion zur Umbe­nen­nung des Net­zw­erkes durchge­führt. Hier­für wer­den wir zeit­nah eine sep­a­rate Mail über den Net­zw­erkverteil­er versenden, so dass sich Ange­hörige des Net­zw­erkes, die nicht an dem Tre­f­fen teil­nehmen, an der Diskus­sion beteili­gen kön­nen. Es wird eine Teil­nah­mege­bühr von 30 Euro für die Verpfle­gung während der Tagung erhoben. Kosten für Reise und Unterkun­ft kön­nen nicht erstat­tet wer­den. Alle Teil­nehmenden erhal­ten zeit­nah Pro­gram­min­for­ma­tio­nen sowie Anreise- und Unterkunftsinformationen.

Perma­link

AGEM Jahrestagung 34
Visual Expressions of Health, Illness and Healing
2.–4. Juni 2022 in Wien

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