Veranstaltungen

Veranstaltungskalender

An dieser Stelle präsentieren wir ausgewählte Veranstaltungen aus dem interdisziplinären Arbeitsfeld Ethnologie und Medizin.

Wir freuen uns über Veranstaltungshinweise an events@agem.de

25. Mrz – 03. Jul 2022

Gestrickte Anatomie von Katharina Sabernig

Ausstel­lung

Stu­dio-Ausstel­lung in der Neuen Galerie Graz

Eröff­nung am 24.03.2022 um 19:00 Uhr im stu­dio der Neuen Galerie Graz.

Die Ausstel­lung ist fol­glich vom 25.03. bis zum 03.07.2022 in unserem Haus zu sehen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

https://www.museum-joanneum.at/neue-galerie-graz/ausstellungen/ausstellungen/events/event/11254/katharina-sabernig‑1

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30. Jun 2022

Bodies After COP26. Biosocial Medical Responses to the Climate Emergency

Work­shop

One-day work­shop, col­lab­o­ra­tive­ly host­ed between col­leagues at UCL Anthro­pol­o­gy and the Insti­tute for Glob­al Health and sup­port­ed by UCL Anthropocene

In this one-day work­shop, col­lab­o­ra­tive­ly host­ed between col­leagues at UCL Anthro­pol­o­gy and the Insti­tute for Glob­al Health and sup­port­ed by UCL Anthro­pocene, we plan to bring togeth­er inter­dis­ci­pli­nary ECRs (PhD, post­doc, junior schol­ars) who share an inter­est in (human and non-human) bod­ies and health in the age of the Anthro­pocene. On the day we will enjoy expert keynote and guest speak­ers, a read­ing group, and net­work­ing opportunities.
If you are an ECR with an inter­est in bioso­cial-med­ical respons­es to the cli­mate emer­gency or in health relat­ing it direct­ly or indi­rect­ly with the Anthro­pocene, we invite your par­tic­i­pa­tion in this one-day event. We are able to offer trav­el stipends from the UK or Europe, on a com­pet­i­tive basis.

Please send a short bio (max. 100 words) and research state­ment out­lin­ing your work of rel­e­vance (max. 300 words) to Maria Paula Prates (maria.prates@ucl.ac.uk) and to Rebec­ca Irons (Rebecca.irons@ucl.ac.uk), with the email sub­ject ‘BODIES AFTER COP26’ before the dead­line of 6th June 2022. If you wish to apply for a trav­el stipend, please indi­cate this in your email.

You can find more details through: https://www.ucl.ac.uk/institute-of-advanced-studies/news/2022/may/call-workshop-participants-bodies-after-cop26

This work­shop has received funds from the IAS Octa­gon Small Grants Fund.

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07. Jul – 08. Jul 2022

Die Ruhe nach dem Sturm? Medikalisierte Alltage im Zeiten der Covid-19-Pandemie

Kon­ferenz

Arbeit­str­e­f­fen des Net­zw­erks Gesund­heit und Kul­tur in der volk­skundlichen Forschung vom 7.–8. Juli 2022 in Hamburg.

Seit nun­mehr zwei Jahren prägt die glob­ale COVID-19-Pan­demie als größte gesellschaftliche Krise seit dem Zweit­en Weltkrieg das öffentliche und pri­vate Leben, und in beson­derem Maße den Gesund­heits­bere­ich. Sie führt uns vor Augen, wie ver­flocht­en die Welt miteinan­der ist, wirft Fra­gen nach Ver­ant­wor­tung, Sol­i­dar­ität und Human­ität auf – denkt man etwa an die Ver­sorgung der Entwick­lungslän­der mit Impf­stof­fen, medi­zinis­ch­er Schutzk­lei­dung oder Medika­menten und hat, auch abseits poli­tis­ch­er Debat­ten und Entschei­dun­gen, unseren All­t­ag stark verändert.

Zeitlich gese­hen lässt uns die Pan­demie ein immenses Aus­maß spüren: Während man anfangs noch ein rasches Ende der Ein­schränkun­gen erhoffte, so lehrt uns die aktuelle Sit­u­a­tion, dass die durch die Pan­demie aus­gelösten Krisen uns selb­st nach Eindäm­mung der hohen Virus­last beschäfti­gen wer­den. Eine Welle fol­gt der anderen und der Über­gang in die Endemie ist in Deutsch­land weit­er­hin ungewiss, gle­ich­wohl die Debat­te um den sog. „Free­dom Day“ medi­al die Stim­mung erhitzt. Während einiges im All­t­ag träge erscheint, so mussten etwa im Gesund­heitssek­tor viele drin­gende Fra­gen in sehr kurz­er Zeit gek­lärt wer­den, sei es die anfänglichen Lock­down-Regelun­gen, die Impf­stof­fverteilung, Reisebeschränkun­gen sowie eine mögliche Imp­fimpflicht bzw. Anpas­sung der Impf­stoffe an neue Virus­vari­anten (eine Lang­fas­sung des Calls find­en Sie im ange­hängten pdf)

Die Covid-19-Pan­demie zeigt sich als ein mul­ti­di­men­sion­ales Phänomen, das sich aus viel­er­lei Rich­tun­gen beforschen lässt. Die hier anzukündi­gende Net­zw­erk­ta­gung möchte sich mit speziellen medikalen All­t­agswel­ten beschäftigen.

Arbeitsfragen des Netzwerktreffens

Fokussieren möcht­en wir mit dem aktuellen Net­zw­erk­tr­e­f­fen die kul­turellen, sozialen und anthro­pol­o­gis­chen Verän­derun­gen im Rah­men gesund­heit­srel­e­van­ter All­t­ags­the­men, die sich durch die Maß­nah­men zur Eindäm­mung der Pan­demie ergeben haben:

Wie wur­den soziale Iso­la­tion und Entkräf­tung beispiel­sweise in „Lock­down-Zeit­en“ ver­ar­beit­et? Welche kör­per­lichen, seel­is­chen und emo­tionalen Spuren der Erschöp­fung zeigen sich bei Einzel­nen und sozialen Grup­pen? Wie wurde emo­tionale wie kör­per­liche Be- und Über­las­tung beispiel­sweise in Gesund­heits­berufen und anderen „sys­tem­rel­e­van­ten“ Berufen erfahren?
Welche Auswirkun­gen hat­ten eigene oder Covid-19-Erkrankun­gen im per­sön­lichen Umfeld auf die eigene Lebenswelt?
Welche (alter­na­tiv­en) Möglichkeit­en der Erhol­ung oder Regen­er­a­tion wurden/werden genutzt? Welche Möglichkeit­en der Resilienz kon­nten aktiviert werden?
Welche Ver­suche und Nor­mal­isierungsstrate­gien wer­den in konkreten All­t­agswel­ten unter­nom­men, „mit dem Virus zu leben“? Welche Verän­derun­gen haben sich im sozialen und kul­turellen Umgang im All­t­ag etabliert?
Welche Auswirkun­gen hat die lange Pan­demiesi­t­u­a­tion auf chro­nis­che Erkrankungen?
Wie wer­den medi­ale Infor­ma­tio­nen und sub­jek­tive Erfahrungswel­ten im Umgang mit Covid-19 ver­ar­beit­et und in konkreten All­t­a­gen verhandelt?
Auf welche Konzepte von Sol­i­dar­ität, Ver­ant­wor­tung, und Ver­trauen wird in Krisen­zeit­en rekurriert?

Dies sind nur einige grobe Charak­ter­isierun­gen, deren inhaltliche-funk­tionale Dimen­sion in medikalen All­t­a­gen The­ma der hier anzukündi­gen Net­zw­erk­ta­gung sein können.

Das 19. DGEKW-Net­zw­erk­tr­e­f­fen 2022 ist gle­ich­sam das erste Tre­f­fen seit Pan­demiebe­ginn. Selb­stver­ständlich sollte sich bei aller Ermü­dungser­schei­n­ung ob des The­mas dieses Tre­f­fen daher wis­senschaftlich der Pan­demie wid­men, um aus kul­tur- und medi­z­inan­thro­pol­o­gis­ch­er Per­spek­tive einen Blick auf die ver­gan­genen zwei Jahre zu werfen.Angesprochen sind wie immer Wissenschaftler*innen aus den Bere­ichen der Europäis­che Ethnologie/Kulturanthropologie, Medi­z­inan­thro­polo­gie und ‑eth­nolo­gie, Sozi­olo­gie, Geschichte, Geschlechter­forschung, Medi­zin, Medi­en­wis­senschaften und anderen Diszi­plinen, die sich aus kul­tursen­si­bler Per­spek­tive mit diesen Fra­gen auseinandersetzen.

Darüber hin­aus spricht das Net­zw­erk ins­beson­dere Nachwuchswissenschaftler*innen an sich am inter­diszi­plinären Aus­tausch zu beteili­gen. Wie auch bei den ver­gan­genen Tagun­gen sind Kolleg*innen in ver­schiede­nen Qual­i­fizierungsphasen (BA/MA//Dissertation/Habilitation) beson­ders ange­sprochen, ihre Fragestellungen/ Werkstattberichte/ Meth­o­d­en und/oder Ergeb­nisse im Rah­men der Net­zw­erk­ta­gung zum The­ma „Die Ruhe nach dem Sturm? Medikalisierte All­t­age im Zeit­en der Covid-19-Pan­demie“ vorzustellen und zu diskutieren.

Call for Papers

Wir hof­fen, mit dem gewählten The­men­schw­er­punkt viele Kolleg*innen anzus­prechen und bit­ten um entsprechende The­men­vorschläge für Vorträge (ca. 20 min.). Durch die beste­hende Koop­er­a­tion mit AGEM (Arbeits­ge­mein­schaft Eth­nomedi­zin e.V.) beste­ht die Möglichkeit, Vorträge als Zeitschriften­beiträge in der Zeitschrift Curare im Anschluss an die Tagung zu publizieren.

Inter­essierte wer­den gebeten, ihr Vor­trags­the­ma kurz zu skizzieren (500 Wörter) und bis zum 1. Juni 2022 an Sabine Wöh­lke (sabine.woehlke@haw-hamburg.de) oder Anna Palm (apalm.bonn@gmail.com) einzure­ichen.

Auch Anmel­dun­gen zur Teil­nahme ohne Vor­trag sind willkom­men. Das Tre­f­fen soll auf die bekan­nter­maßen entspan­nte und offene wie gle­ichzeit­ig auch arbeitsin­ten­sive Art durchge­führt wer­den und find­et erst­mals in diesem Jahr an der Hochschule für ange­wandte Wis­senschaften (HAW) in Ham­burg in Präsenz (ggf. als hybride Ver­anstal­tung) statt.

Neben dem The­men­schw­er­punkt wird ein Zeit­slot für die Diskus­sion zur Umbe­nen­nung des Net­zw­erkes durchge­führt. Hier­für wer­den wir zeit­nah eine sep­a­rate Mail über den Net­zw­erkverteil­er versenden, so dass sich Ange­hörige des Net­zw­erkes, die nicht an dem Tre­f­fen teil­nehmen, an der Diskus­sion beteili­gen kön­nen. Es wird eine Teil­nah­mege­bühr von 30 Euro für die Verpfle­gung während der Tagung erhoben. Kosten für Reise und Unterkun­ft kön­nen nicht erstat­tet wer­den. Alle Teil­nehmenden erhal­ten zeit­nah Pro­gram­min­for­ma­tio­nen sowie Anreise- und Unterkunftsinformationen.

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19. Jul – 21. Jul 2022

Beauty and the State. Bodily Self-Making, Citizenship and the Politics of Belonging

Kon­ferenz

Inter­na­tion­al con­fer­ence at the FU Berlin.

Keynote speak­ers: Prof. Alvaro Jar­rín (Col­lege of the Holy Cross) and Prof. Jie Yang (Simon Fras­er University)

Far from being sim­ply ‘in the eye of the behold­er,’ beau­ty is a moral­ly laden and deeply social affair intri­cate­ly linked to con­stel­la­tions of pow­er, the imag­i­na­tion of bound­aries and nor­ma­tive regimes. In recent years, schol­ar­ly works have inves­ti­gat­ed a con­sis­tent­ly grow­ing, glob­al beau­ty indus­try and its impact on body images, beau­ty prac­tices and projects of self-mak­ing across the globe. They have shown that, while beau­ty norms and body images cir­cu­late glob­al­ly, they mate­ri­al­ize in par­tic­u­lar set­tings, and that beau­ty mar­kets remain high­ly frag­ment­ed. In this con­fer­ence, we wish to go beyond the debate over the glob­al ver­sus the local dimen­sions of bod­i­ly beau­ty and place the spot­light on the (bio-)political oper­a­tions and pol­i­tics of beau­ty on the lev­el of the state. While images of beau­ty form part of the ide­o­log­i­cal ground­ing and inti­mate oper­a­tion of state pow­er, state prac­tices also shape a great deal of the beau­ty industry’s crit­i­cal infra­struc­ture, for exam­ple, through tax­es and leg­is­la­tion, visu­al tech­nolo­gies and pub­lic policies.

This becomes clear, for exam­ple, by look­ing at the reg­u­la­tion of chem­i­cal ingre­di­ents in cos­met­ic prod­ucts, such as skin whiten­ers or ton­ers; the require­ments for train­ing as a beau­ty ther­a­pist or for open­ing up a beau­ty salon or clin­ic; or def­i­n­i­tions of body mod­i­fi­ca­tions as ‘ther­a­peu­tic’ in con­trast to ‘aes­thet­ic,’ which implies pub­lic health insur­ance cov­er­age and, pos­si­bly, the pub­lic demand to a ‘right to beau­ty’, for exam­ple, in Brazil (Edmonds 2007). State reg­u­la­tions may con­tribute to the pro­fes­sion­al­iza­tion or med­ical­iza­tion of the beau­ty sec­tor, but they may also cre­ate black mar­kets and shad­ow economies. They may pro­mote beau­ty as a viable employ­ment niche, or they may con­tribute to fur­ther mar­gin­al­iz­ing those typ­i­cal­ly employed in the sec­tor, name­ly rur­al or migrant women with a work­ing-class background.

More­over, if we under­stand cit­i­zen­ship as con­sti­tut­ed through every­day ‘acts’ rather than for­mal sta­tus (Isin 2008), bod­i­ly appear­ances and visu­al tech­nolo­gies come into view as cru­cial domains in the rela­tion­ship between the state as an actor and its cit­i­zens. Notions such as ‘cos­met­ic cit­i­zen­ship’ (Jar­rín 2017) and ‘aes­thet­ic cit­i­zen­ship’ (Liebelt 2019) have elab­o­rat­ed on beau­ty as a biopo­lit­i­cal field of self-mak­ing and a site of dis­ci­plin­ing, edu­cat­ing and cre­at­ing ‘prop­er’ cit­i­zens through visu­al tech­nolo­gies of sur­veil­lance and recog­ni­tion, includ­ing the recog­ni­tion of ‘strangers’ (Ahmed 2000). This becomes espe­cial­ly clear when look­ing at Chi­na, where mul­ti-mil­lion-dol­lar invest­ments in beau­ty pageants, salons and train­ing ini­tia­tives by the state form part of a his­tor­i­cal tra­jec­to­ry of ‘somat­ic engi­neer­ing’ (Gim­pel 2013) root­ed in the expec­ta­tion that each cit­i­zen should vis­i­bly embody soci­etal norms such as ‘progress’ and ‘moder­ni­ty’, or ‘aes­thet­ic gov­er­nance’ (Yang 2011). Thus, Jie Yang (2011) analy­ses the grow­ing invest­ments in beau­ty in Chi­na as part of a biopo­lit­i­cal strat­e­gy that func­tions as an aes­thet­ic and affec­tive ped­a­gogy, which cre­ates dom­i­nant norms of appear­ance with­in a het­ero­ge­neous pop­u­la­tion. Visions of appro­pri­ate embod­i­ment are also clear­ly gen­dered. This is exem­pli­fied by the Chi­nese state regulator’s pres­sure on tech com­pa­nies in late 2021 to ban male celebri­ties from tele­vi­sion and video stream­ing sites, many of whom had risen to fame in the pop­u­lar boys’ love fic­tion genre, by argu­ing that they look ‘too girly’.

Con­tem­po­rary beau­ty pol­i­tics are also embed­ded in larg­er con­stel­la­tions of pow­er, as well as his­to­ries of impe­r­i­al and colo­nial vio­lence. Dis­cussing the set­ting up of a Beau­ty Acad­e­my in war-torn Kab­ul by Amer­i­can pro­fes­sion­als, Mimi Thi Nguyen (2011) argues that, in the con­text of human­i­tar­i­an impe­ri­al­ism, beau­ty in the ear­ly 2000s was being ‘recruit­ed to go to war’ in Afghanistan and was becom­ing a new form of glob­al biopow­er. In this con­text, beau­ty assumed a moral and ‘civ­i­liza­tion­al’ dimen­sion on a supra-nation­al scale, albeit backed by state reg­u­la­tion, infra­struc­ture and power. 

In this con­fer­ence, we wish to inves­ti­gate the rela­tion­ship between beau­ty and the state by high­light­ing how state insti­tu­tions and translo­cal regimes of pow­er shape gen­dered norms of appear­ance, but also how the transna­tion­al cir­cu­la­tion of prod­ucts, images and tech­nolo­gies shape the field of beau­ty in rela­tion to state author­i­ties, reg­u­la­tions and ide­olo­gies. By doing so, we intend to build on and extend exist­ing schol­ar­ship on embod­ied aes­thet­ics in the fields of Social and Cul­tur­al Anthro­pol­o­gy, Crit­i­cal Race Stud­ies, Gen­der and Queer Stud­ies and relat­ed dis­ci­plines. We aim to bring togeth­er ethno­graph­ic and con­cep­tu­al works on process­es of biopo­lit­i­cal dis­ci­pline, con­trol and self-mak­ing in rela­tion to beau­ty norms, pol­i­tics and prac­tices. We are espe­cial­ly inter­est­ed in forms of cos­met­ic or aes­thet­ic cit­i­zen­ship as a cen­tral axis of polit­i­cal reg­u­la­tion on the one hand and embod­ied acts for nego­ti­a­tions of somat­ic belong­ing on the other.

We look for­ward to receiv­ing sub­mis­sions that engage with one or more of the fol­low­ing questions:

·        What is the beau­ty sector’s role in the forg­ing of state ide­olo­gies and nation­alisms? How are notions such as (nation­al) progress or moder­ni­ty linked with bod­i­ly norms and aes­thet­ics? What is the role of beau­ty in the rela­tion­al dynam­ic between the prac­tices and rep­re­sen­ta­tion­al images of the state (The­len, Vet­ters and Ben­da-Beck­mann 2018)?

·        What translo­cal geo­gra­phies of pow­er are at work in the inter­play between bod­i­ly self-mak­ing, cit­i­zen­ship and the pol­i­tics of belong­ing? What kind of (state) poli­cies and (visu­al) tech­nolo­gies are used to cre­ate, mon­i­tor and con­trol hege­mon­ic appear­ance norms? How do peo­ple relate to and expe­ri­ence these poli­cies and tech­nolo­gies (e.g., racial profiling)?

·        What are the fault lines in process­es of aes­thet­ic mar­gin­al­iza­tion with­in or between regions, nation states and/or cities? How do they relate to nation­al poli­cies and state reg­u­la­tions, for exam­ple in the health sec­tor? How do tech­niques of visu­al recog­ni­tion affect cit­i­zen and non-cit­i­zen sub­jects along inter­sec­tion­al lines of oppression?

·        How is the body shaped to con­form to hege­mon­ic norms of gen­dered, classed and racial­ized beau­ty, and how do these norms, e.g., of fem­i­nin­i­ty and mas­culin­i­ty, crys­tal­lize in this process?What kinds of somat­ic prac­tices and affects coun­ter­act hege­mon­ic appear­ance norms or are capa­ble of ques­tion­ing and trans­form­ing them? In what ways do these norms affect process­es of aes­thet­ic self-mak­ing, includ­ing process­es of self-disciplining?

·        How do sub­jects more gen­er­al­ly con­tribute to nation­al and/or state projects of craft­ing cit­i­zens (visu­al­ly) and of the dis­ci­plin­ing and mon­i­tor­ing of aes­thet­ic norms? How do they defy or cre­ative­ly rework them towards their own goals?

We intend to pub­lish the con­fer­ence out­comes in the form of an edit­ed vol­ume with a high-rank­ing inter­na­tion­al pub­lish­er. There­fore, papers will be pre-cir­cu­lat­ed one month pri­or to our meet­ing, and every­body is asked to read everybody’s paper before arrival. Based on these read­ings, we will dis­cuss and thor­ough­ly engage with each other’s work dur­ing the con­fer­ence, rather than have clas­sic paper pre­sen­ta­tions.

A lim­it­ed amount of finan­cial sup­port for accom­mo­da­tion and trav­el will be made avail­able. Please indi­cate in your appli­ca­tion if you would like to be con­sid­ered for funding.

To par­tic­i­pate, please send your abstracts (500 words) and a short CV to GKS@polsoz.fu-berlin.de by June 19th, 2022. Accept­ed abstracts will be announced by mid-July 2022.

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07. Aug – 16. Okt 2022

Medicine & Ethics Go Viral

Ausstel­lung

Online- und Offline-Ausstel­lung in Göt­tin­gen – organ­isiert vom Insti­tut für Ethik und Geschichte der Medi­zin, Uni­ver­sitätsmedi­zin Göt­tin­gen in Koop­er­a­tion mit dem Depart­ment Gesund­heitswis­sen-schaften, Hochschule für Ange­wandte Wis­senschaften Hamburg

Liebe Kolleg*innen,

gerne möcht­en wir Sie auf die Online-Ausstel­lung „Med­i­cine & Ethics Go Viral“ aufmerk­sam machen.

Wir sind ein Pro­jekt-Team unter der Leitung von Prof. Dr. Silke Schick­tanz vom Insti­tut für Ethik und Geschichte der Medi­zin der Uni­ver­sitätsmedi­zin Göt­tin­gen und Prof. Dr. Sabine Wöh­lke vom Depart­ment Gesund­heitswis­senschaften der Hochschule für Ange­wandte Wis­senschaften Hamburg.

Im Rah­men des von der VW Stiftung geförderten Pro­jek­tes haben wir Bioethiker*innen aus der ganzen Welt inter­viewt und diese nach ihrer Exper­tise und ihren Erfahrun­gen mit der gegen­wär­ti­gen COVID-19-Pan­demie befragt. Das Resul­tat ist eine kosten­los zugängliche Online-Ausstel­lung mit mehr als 20 Video-Pod­casts zu den unter­schiedlich­sten Aspek­ten der Pan­demie. Ange­sprochen wur­den u.a. dieR­es­sourcenknap­pheit in klin­is­chen und pflegerischen Ein­rich­tun­gen, psy­chis­che Prob­leme vor dem Hin­ter­grund sozialer Iso­la­tion oder etwa die Arbeits­be­din­gun­gen während der Pandemie.

Das Mate­r­i­al ist frei zugänglich und kosten­los abrufbar.

Mehr Infor­ma­tio­nen find­en Sie unter: www.ethicsgoviral.com

Das Pro­jekt möchte die Besucher*innen auch zum Mit­machen anre­gen. Diese kön­nen beispiel­sweise Teil unser­er Online-Ausstel­lung wer­den, indem sie einen Beitrag zur virtuellen Objek­t­samm­lung ein­re­ichen. Dazu müssen diese ein­fach ein Foto hochladen, das sie per­sön­lich mit der Pan­demie verbinden und eine kurze Begrün­dung für ihre Auswahl beifü­gen. Unseren Kolleg*innen aus dem Bere­ich Medizin‑, Pflege‑, und Pub­lic Health-Ethik bieten wir auf der Web­seite zudem in Kürze Lehr­ma­te­r­i­al für die Ethik­lehre an.

Wir wür­den uns freuen, wenn Sie über unser Pro­jekt bericht­en kön­nten und ste­hen Ihnen für Rück­fra­gen gerne zur Verfügung.

Mit fre­undlichen Grüßen

Prof. Dr. Silke Schick­tanz  & Prof. Dr. Sabine Wöhlke

Uni­ver­sitätsmedi­zin Göt­tin­gen | Uni­ver­si­ty Med­ical Cen­ter Göttingen
HOCHSCHULE FÜR ANGEWANDTE WISSENSCHAFTEN HAMBURG/ HAMBURG UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCE

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01. Sep – 02. Sep 2022

ANTHROPological Student Conference

Kon­ferenz

Con­fer­ence for all ear­ly career researchers (espe­cial­ly PhD stu­dents) in the his­tor­i­cal town of Telč in South­west­ern Moravia

The dead­line for abstract sub­mis­sion is
June 16th, 2022

ANTHRO­Po­log­i­cal Stu­dent Con­fer­ence 2022
When: Sep­tem­ber 1–2, 2022
Where: The con­fer­ence will be held in the his­tor­i­cal town of Telč in
south­west­ern Moravia
Who: All ear­ly career researchers (espe­cial­ly PhD students)

The main theme of the con­fer­ence will be the fun­da­men­tal issues and challenges
that we as anthro­pol­o­gists are fac­ing in the com­ing decades. We invite
con­tri­bu­tions from both bio­log­i­cal anthro­pol­o­gy and social cul­tur­al anthropology
dis­cussing, but not lim­it­ed to, the fol­low­ing three pri­ma­ry areas of focus within
the Euro­pean Research region:

1) Health, demo­graph­ic change and well-being: The improve­ment of people’s health
and stan­dard of liv­ing through­out the life course.

2) Inno­v­a­tive and safe inclu­sive soci­eties: How are var­i­ous pop­u­la­tions around
the globe work­ing to devel­op inno­v­a­tive, safe and inclu­sive soci­eties with­in the
con­text of change and grow­ing glob­al interdependence?

3) Dig­i­tal tech­nolo­gies, inter­con­nect­ed­ness and pri­va­cy: Recent advance­ments in
how data are col­lect­ed, stored and shared have intro­duced enor­mous research
poten­tial. How­ev­er, these tech­nolo­gies can intro­duce chal­lenges to personal
pri­va­cy and secu­ri­ty. How is the inter­face between advanc­ing method­olo­gies and
per­son­al secu­ri­ty being man­aged? What are sug­ges­tions for the future?

We wel­come dif­fer­ent and cre­ative inter­pre­ta­tions of these top­ics, as well as
con­tri­bu­tions from oth­er areas of inter­est with­in anthropology.

There will be no fee to attend the con­fer­ence, and food and accom­mo­da­tion will be
cov­ered by the orga­niz­ers for pre­sent­ing participants.

For sub­mit­ting your abstract and get­ting more infor­ma­tion contact:
dominikcerny@sci.muni.cz

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14. Sep – 17. Sep 2022

World Congress of the World Association of Cultural Psychiatry (WACP2022)

Kon­ferenz

6th World Con­gress of the World Asso­ci­a­tion of Cul­tur­al Psy­chi­a­try (WACP2022) from the 14th of Sep­tem­ber to the 17th of Sep­tem­ber, 2022 in Rot­ter­dam, The Netherlands.

We are pleased to announce the 6th World Con­gress of the World Asso­ci­a­tion of Cul­tur­al Psy­chi­a­try (WACP2022), which will be held from the 14th of Sep­tem­ber to the 17th of Sep­tem­ber, 2022 in Rot­ter­dam, The Netherlands.

WACP2022 is the most impor­tant event world­wide for cul­tur­al psy­chi­a­try, attract­ing col­leagues from men­tal health and acad­e­mia to dis­cuss any top­ic relat­ed to cul­tur­al psy­chi­a­try orits appli­ca­tions. The cen­tral theme of WACP2022 is The Cul­tur­al Per­spec­tive in Psy­chi­a­try: Re-Con­cep­tu­al­iz­ing Con­text and Cul­ture to Meet the Needs of a Glob­al­iz­ing World.

WACP2022 will take place at the Pos­til­lion Con­ven­tion Cen­ter WTC in Rot­ter­dam. The city of Rot­ter­dam is one of the most cul­tur­al­ly diverse cities of the Nether­lands with Europe’s main­port, that con­nects con­ti­nents. In the field of archi­tec­ture, music, the­ater, film, and muse­ums, Rot­ter­dam has a cos­mopoli­tan lev­el of facilities.

More infor­ma­tion regard­ing WACP2022 will fol­low soon. Please have a look at our con­fer­ence web­site: www.wacp2022.org for recent updates.

In advance of the con­fer­ence in 2022, we are excit­ed to announce two free webi­na­rs which will be held on the 19th of Novem­ber, 2021. Please find more infor­ma­tion here.

Look­ing for­ward see­ing you all in 2022 at Pos­til­lion Con­ven­tion Cen­ter WTC Rotterdam!

On behalf of the local orga­niz­ing com­mit­tee: Mario Braak­man Forugh Kari­mi Hans Rohlof.

SIGN UP FOR SEPTEMBER 30 FREE WEBINAR ON
FAMILY AND CULTURE IN TIMES OF GLOBALIZATION

There is still time to sign up and par­tic­i­pate in the Sep­tem­ber 30th webi­nar orga­nized by our Fam­i­ly and Cul­ture Spe­cial Inter­est Group. Please reg­is­ter using the fol­low­ing link:

https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_zJcyzlOVQcCffO0aWkSmbQ

HELP EXPAND THE PRESENCE OF WACP THROUGH SOCIAL MEDIA

We are start­ing a cam­paign to expand our glob­al reach through social media. Our goal is to facil­i­tate the inter­ac­tion of our mem­bers and friends by iden­ti­fy­ing com­mon inter­ests and expand­ing access to cul­tur­al psy­chi­a­try activ­i­ties and resources.

Our trainee and stu­dent sec­tion, led by William Affleck with sup­port of Sha­bana Jamani, will lead a social media effort with three goals:
expand stu­dent and young pro­fes­sion­al inter­est and engage­ment with WACP;
pro­vide young pro­fes­sion­als the oppor­tu­ni­ty to net­work, and share their own research / work in cul­tur­al psychiatry
increase col­lab­o­ra­tions between WACP and stu­dent young professionals
We encour­age you to par­tic­i­pate by ref­er­enc­ing our social media chan­nels in your pro­fes­sion­al post­ings. This will allow us to fur­ther dis­sem­i­nate your activ­i­ties and expand the WACP network.
Face­book: @WorldCulturalPsy
Twit­ter: @WACP06
Linkedin: please con­nect with Dr. William Affleck, pres­i­dent of the Trainee Sec­tion of the WACP. His pro­file can be found at: https://www.linkedin.com/in/william-affleck-aa313b1b7/. In addi­tion please list WACP in your own pro­files in Linkedin and fol­low our page at: https://www.linkedin.com/company/world-association-of-cultural-psychiatry/
Please dis­sem­i­nate the avail­abil­i­ty of these social media plat­forms among your col­leagues, stu­dents and trainees. We hope to see an expand­ed engage­ment on cul­tur­al psy­chi­a­try as we pre­pare for our 2022 World Congress.

Perma­link

15. Sep – 17. Sep 2022

6th World Congress of Cultural Psychiatry

Kon­ferenz

6th World Con­gress of Cul­tur­al Psy­chi­a­try from 15 to 17 Sep­tem­ber in Rot­ter­dam, the Netherlands.

Please find attached a reminder for the Call for Abstracts for the 6th World Con­gress of Cul­tur­al Psy­chi­a­try of the WACP, 15–17 sep­tem­ber, 2022 in Rot­ter­dam, the Netherlands.

All infor­ma­tion is avail­able on www.wacp2022.org.

Perma­link

23. Sep – 24. Sep 2022

Transkulturelle gesundheitliche Versorgung. Von der Versorgungsforschung bis in die Praxis

Kon­ferenz

15. Kongress des DTPPP – Dachver­band der tran­skul­turellen Psy­chi­a­trie, Psy­chother­a­pie und Psy­cho­so­matik im deutschsprachi­gen Raum e.V.

Vergangene Veranstaltungen

2022

17. Jun - 18. Jun 2022

Moving and Being Moved. Healing, Conversion, Trance, and Transnationalism

Workshop

Workshop organized by the Marie Skłodowska-Curie project THETRANCE, the School of Anthropology and Museum Ethnography, University of Oxford, and the HEAL Network for the Ethnography of Healing, and it is funded by the European Union.

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16. Jun 2022

Isst du noch oder genießt du schon? Identitäten und Praktiken der Ernährung gestern und heute

Konferenz

Interdisziplinäre deutsch-französische Nachwuchstagung an der Université de Strasbourg

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16. Jun - 17. Jun 2022

Hacking the Brain? Histories of Technology and Mind Control

Konferenz

Hybrid conference organized by The Centre for Health and Humanities at the University of Groningen

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13. Jun - 14. Jun 2022

Medizin im Nationalsozialismus. Kulturen, Strukturen, Lebensgeschichten

Konferenz

Frühjahrstagung des Leopoldina-Zentrums für Wissenschaftsforschung (ZfW) in Halle (Saale)

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10. Jun 2022

Decolonising Knowledge Production in Global Health & Social Medicine

Konferenz

Hybrid public symposium organized by The Anti-Racism Steering Group in the Department of Global Health and Social Medicine at King's College London

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